Seyfried Eisenbeis

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Seyfried Eisenbeisa, ev ; Zimmermann später Müller; Wohnort 1686 in Wellesweiler  Geburt um 1666 in Gahma/Thüringen, Tod am 13.4.1706 in Wellesweiler. 

 Eltern :       Hans Johannes Eisenbeis, Geburt um 16351, Tod am 30.4.1684 in Gahma/Thüringen2, ev.,  Heirat vor 1656 mit Cunigunda, Geburt um 1640, Tod am 28.2.1708 in Ruppertsdorf bei Lobenstein/Thüringen

Bruder :  Hans Martin Eisenbeis Geburt um den 3.8.1656, Tod am 25.5.1740

Heirat:            Susanne Margaretha Schmelzer, Geburt um den 23.4.1666, Tod am 1.3.1747 in Ww, die alte Müllerin, ev. Heirat am 2.9.1686 in Ww3

Kinder :  1)            Johann Christian Eisenbeis, Geburt am 5.10.1687 in Nk, Tod am 10.7.1735 in Ww, Beerdigung am 12.7.1735 ebd.4, ev

2)            Maria Sophia Eisenbeis, Geburt am 2.3.1690 in Ww, Tod am 13.3.1713 in Nk, ev

3)            Catharina Margaretha Eisenbeis, Geburt am 2.11.1692 in Ww, Tod am 14.12.1692 ebd. Beerdigung am 17.12.1692 ebd., ev

4)            Johann Martin Eisenbeis, Geburt am 3.3.1694 in Nk, Tod am 8.4.1694 ebd., ev

5)            Johann Adam Eisenbeis, Geburt am 31.7.1695 in Nk, Tod am 4.7.1764 in Ww, Beerdigung am 6.7.1764 ebd.5, ev

6)            Johann Nikolaus Eisenbeis, Geburt am 19.12.1698 in Ww, ev

7)            Eva Gertrude Eisenbeis, Geburt um 1700, ev

8)            Johann Jost Eisenbeis, Geburt am 12.2.1702 in Ww, Tod am 23.5.1770 in Nk, Schlagfluß, Beerdigung am 25.5.1770 ebd.6, ev

9)            Johann Jacob Eisenbeis, Geburt am 20.8.1704 in Ww, ev

               Anmerkungen:

a) 1686 aus Gahma (Grafschaft Reuss, Vogtland) in Wellesweiler zugewanderter Zimmermann und Müller. Die Sippe betrieb in mehreren Generationen die Wellesweiler " Mahl- und Ölmühle am auslaufenden Kasbruch- und Hirschweihertal, an deren Stelle sich heute das Wasserwerk befindet.

Quelle: Bernhard Krajewski: Heimatkundliche Plaudereien 2. Neunkirchen 1977, Seite 19.

 

Die Lauxweiler Mühle bei Wellesweiler (Kaufbrief von 25.02.1697). Es erwarben Johann Balthasar HENKE und Siegfried EISENBEIS die Wellesweiler Mahlmühle.

(LAS, Bestand NS VI Nr. 3941/ Lauxweiler Mühle)

 

Erbbestandsbrief Fröhlich - Eisenbeis

Wir Hütere des Insiegels der Propsteien zu Ottweiler tun kund und bekennen hiermit, daß heut zu Ende gesetztem Dato vor uns kommen und erschienen Peter FRÖHLICH, gewesener Müller zu Wellesweiler, anjetzo zu Frankenthal wohnhaftlich, zeigte an und bekannte öffentlich, daß mit zuvor eingeholtem gnädigstem, herrschaft. Consens und Verwilligung er eines aufrichtig, redlich und unwiderruflichen Kaufs, Verkaufs und zu kaufen geben habe an Herrn Johann Balhasar HENCKE <DUP41694 ist Pate am 05.10.1687 von Joh. Christian Eisenbeis DUP9902>, dermaligem Haushofmeistern bei Hof zu Neunkirchen, und Herrn Siegfried EISENBEIS, seiner ehelichen Hausfrau Annam Margaretham und allen ihren rechtmäßigen Erben und Nachkommen seine zu ged.<achtem> Wellesweiler gelegene hiebevor in ad 16 von Andreas THÖNGES ertauschte und von gnädigster Herrschaft in Erbbestand gehabte Mahlmühle samt allen darzu gehörigen Gütern, an Gärten, Äckern und Wiesen, ersucht und unersucht, wie solche in einem absonderlichen darüber verfertigten und Käufern übergebenen Verzeichnis sich beschrieben finden. Auch allen andern pertinentien Recht und Gerechtigkeiten, also und dergestalt, daß ermelde beide Käufer und ihre Erben sotane Mühle in gutem wesentlichen Stande und Bau erhalten, solche samt dem Zubehör; in gleichem Recht Maß und Weiß ein gelegen kleinen Weiher zu einer Clausen allein überlassen, jedoch mit dem Beding, daß sie den untersten sogenannten Hirschweiher auf ihre Kosten vollend<en> in behörigen guten Stand, wie solcher von Weiherverständigen für tüchtig wiedererkannt, erkannt werden könne, setzen sollen. Und ist dieser Kauf fürgangen und beschehen für und um die Summa von vierhundert und zwanzig gulden, jeden zu 60 Xer <Kreuzer> oder 30 Alb.<us> gerechnet, samt zwei halbjährigen Schweinen, welches Verkäufer auch vor Ausfertigung dieses völlig und ohne Abzug des zehenden Pfennigs (als welche Käufer von sotaner Summe der 420 fl. Kaufschillings gnädigste Herrschaft absonderlich mit vierzig zwei Gulden wie auch die Propstei jura zu bezahlen übernommen) empfangen zu haben bekenntlich ist und darüber quittieret. Dessen zu wahrer Urkund haben wir Hütere obged.<acht> das Propstei-Insiegel auf diesen Brief gedruckt, jedoch des hochgeborenen, unseres gnädigstem, Grafen und Herrn, Herren Friedrich Ludwigs, Grafen zu Nassau-Saarbrücken und männiglichem Recht wohl bewahret.

So geschehen Ottweiler, den 25. Febr. 1697

(Siegel)

              Quellen:  1Hansen, J.A. Häuser- u. Familienchronik. Trier 1870 S. 167, 2Müller, Gisela. Einw. Otw vor 1700 S. 0, 3Gölzer, B. 1988. EKB NK 1665-1728 Register S. 21, 4Du/Te/u.a.; Verkart. der EKB NK S1735/456/15, 5ebd. S 1764/521/16, 6ebd. S1770/545/21

 

 

 

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